Du bist im Recht – und trotzdem stehst du da, als wärst du der Dumme.
Und je mehr du erklärst, desto zäher wird's.
Nicht, weil du's nicht drauf hast – sondern weil dein Reflex schneller ist als dein Kopf.
Wenn du den erkennst, kippen Gespräche nicht mehr gegen dich.
"Schick mir die Kapitel, sobald sie fertig sind."
Kein Spam. Abmelden mit einem Klick.Das passiert nicht nur bei "großen Konflikten".
Das passiert ständig – und oft merkst du's erst danach.
Vielleicht kennst du das:
Diese Momente, die sich einfach nicht richtig anfühlen.
Jemand liegt offensichtlich daneben – und du denkst: "Sag ich kurz sauber, dann ist's durch."
Spoiler: ist es nicht.
Du erklärst – und es kommt an wie: "Aha. Ausrede."
Also wirst du genauer. Noch sauberer. Mehr Kontext.
Und genau das macht's schlimmer.
Du merkst, wie der andere zumacht – aber du bist schon drin und willst es jetzt geradeziehen.
Am Ende geht's nicht mehr um den Punkt – sondern um Tonfall, Absicht, "wie du das meinst".
Dann kommt: "Ja okay, passt schon."
Und du weißt: Das ist kein Verständnis. Das ist nur Ende.
Später läuft's nochmal im Kopf:
"Hat der's gecheckt – oder denkt der immer noch, ich laber?"
Du sagst "ist mir egal" – und merkst abends: ist es nicht.
"Weil da noch dieses Gefühl hängt: Das steht gerade falsch über mich."
Wenn du das kennst: Willkommen im Club.
Wie Gespräche laufen, wenn du den Hebel kennst
Du willst nicht gewinnen.
Du willst, dass Menschen bei dir ankommen, statt dagegen zu gehen.
Weil du's kennst: Du sagst was Sinnvolles – und plötzlich wirkt es beim anderen wie ein Angriff. Und zack bist du drin: erklären, nachschieben, retten.
Was du eigentlich willst, ist das hier:
Das ist nicht "netter formulieren".
Das ist: so reden, dass dein Gegenüber sein Gesicht behält – und dadurch plötzlich mitzieht.
"Wenn du willst, schick ich dir genau diese Mechaniken als Kapitel – mit Beispielen, die du sofort erkennst."
Dauert 10 Sekunden.
Ich bin Softwareentwickler.
Erste Software. Erster Kunde. Vier Monate Testphase. Jeden Tag Anpassungen.
Ich hab 10–11 Stunden am Tag gearbeitet. Auch am Wochenende. Nicht weil jemand mich gezwungen hat – sondern weil ich wollte, dass es gut wird.
Dann kam diese Mail. Zehn Zeilen. Kein Angriff – aber so formuliert, dass es sitzt:
"Ständig tauchen Fehler auf."
"Wir sind nicht eure Produktentwickler."
"Mein Mitarbeiter hat 60 Stunden investiert – wer bezahlt mir das?"
Und obwohl ich rational wusste: ruhig bleiben, nachfragen …
War mein Körper sofort auf Alarm.
Ich wollte rechtfertigen. Ich wollte ihn "korrigieren". Am liebsten sofort.
Und da ist mir klar geworden:
Nicht die Mail war das Problem.
Das Problem war die Dynamik danach – dieses automatische "klarstellen", das dich direkt in Rechtfertigung zieht.
Entscheidend sind die nächsten 30 Sekunden.
Genau da entscheidet sich, ob du ihn auf deine Seite bekommst – oder ob du dich gleich erklärst.
Du verlierst nicht, weil du Unrecht hast.
Du verlierst, sobald du ins Erklären rutschst.
Weil "Erklären" beim anderen nicht wie "Klären" ankommt, sondern wie:
"Aha… Ausrede."
Ab da ist's nicht mehr Inhalt. Ab da ist's Stolz.
Es geht selten darum, was stimmt. Es geht darum, wer gerade zurückrudern müsste.
Du gibst unbewusst das Signal:
"Du darfst mich hier bewerten."
Und der andere nimmt es an – reflexartig.
Dann läuft dein Standardprogramm:
Und plötzlich bist du nicht mehr im Gespräch, sondern in Rechtfertigung.
Das ist kein Charakterding. Das ist ein Reflex.
Und der hat nur Macht, solange du ihn nicht erkennst.
Was sich plötzlich ändert, wenn du nicht mehr erklärst
Der größte Unterschied ist nicht "weniger Stress". Der Unterschied ist: Du kriegst viel öfter ein echtes "ja".
Du sagst was – und es bleibt stehen.
Kein Nachschieben. Kein "warte, ich erklär's dir".
Kritik fühlt sich nicht mehr an wie Angriff,
"Okay, verstanden. Was machen wir jetzt?"
Menschen gehen nicht mehr reflexartig auf Abwehr,
Du hörst öfter: "Jo, passt. Machen wir so."
Gespräche werden wieder leicht.
Nicht "Friede-Freude", sondern zielführend: kurz, klar, erledigt.
Du musst niemanden überzeugen.
Der andere bleibt offen. Das Gespräch lenkt sich von selbst.
Das Unfaire: Du kannst Recht geben…
Ohne dich klein zu machen. Weil "Recht haben" nicht der Hebel ist.
Und ja: dadurch wird der Kopf leiser.
Nicht weil du "entspannt" sein musst – sondern weil Gespräche öfter so enden, wie du sie eigentlich haben wolltest: kurz, klar, erledigt.
Wenn du willst, bekommst du die ersten Kapitel genau in diesem Stil – sobald sie fertig sind.
Kein Bullshit. Nur Dinge, die im echten Moment funktionieren.
Der Eine Satz, der aus "Pingpong" sofort "Okay, mach ich" macht
Viele Konflikte starten nicht, weil dein Satz "falsch" ist.
Sondern weil er beim anderen so ankommt wie:"Du hast's verkackt."
Und niemand lässt sich gern so hinstellen.Nicht mal, wenn du objektiv recht hast.
"Warum ist das immer noch nicht fertig?"
In deinem Kopf: Zeitdruck.
Beim anderen: "Super. Jetzt seh ich wieder aus wie der Trottel."
"Du hast da gerade den besseren Überblick als ich. Was ist der schnellste Weg, dass wir das heute noch sauber zu Ende kriegen?"
Wenn du willst, dass Menschen mitziehen, musst du ihnen nicht Druck geben.
Du musst sie kurz gut aussehen lassen. Dann machen sie's von allein.
Nur so viel, dass sie innerlich denken: "Ja. Ich regel das."
Und dann passiert was, das sich unfair anfühlt:
Du hast ihm gerade nicht "die Schuld" gegeben – du hast ihm Rang gegeben.
Und plötzlich kommt nicht Abwehr, sondern sowas wie:
Du hast dein Ziel. Er hat sein Gesicht.
Und keiner musste kämpfen.
Das ist kein Verstellen.
Das ist nur: sehen, wie Leute ticken – und es für dich arbeiten lassen.
Was du hier bekommst
Das hier ist kein "Kommunikations-Trick", damit du besser wirkst.
Es ist dafür da, dass du Menschen auf deine Seite bekommst – ohne Druck, ohne Rechtfertigung, ohne Theater.
Ich packe das gerade in einen Leitfaden. Wenn du dich einträgst, bekommst du: